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13.03.2026

Destination WIESBADEN RHEINGAU auf der ITB 2026

Vom 4. bis 6. März 2026 präsentierte sich die Destination WIESBADEN RHEINGAU auf der weltgrößten Tourismusmesse, der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin, als Premi-umpartner des Landes Hessen.

Das Team der WICM und der RTKT auf der ITB in Berlin
Das Team der WICM und der RTKT auf der ITB in Berlin

Die internationale Leitmesse bot dem Team der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH (WICM) und der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH (RTKT) die Möglichkeit, Zukunftstrends der Branche zu diskutieren und strategische Impulse für die laufende Weiterentwicklung der Destination aufzunehmen. Gemeinsam mit Hessen Tourismus und Frankfurt Tourismus wurde die Messe genutzt, um die Region international sichtbar zu machen, Marktpotenziale zu bewerten und bestehende Kooperationen zu vertiefen.

Internationale Fachgespräche und Marktpotenziale

Am Hessen-Stand standen intensive Gespräche mit Partnerinnen und Partnern aus der weltweiten Tourismuswirtschaft im Mittelpunkt. Der Austausch der Destination WIESBADEN RHEINGAU umfasste interne Gespräche zur Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt und Abstimmungen mit der Deutschen Zentrale für Tourismus. Dialoge mit Reedereien, Anbietern im gehobenen Busreisesegment sowie internationalen Reiseveranstaltern wurden für die Weiterentwicklung zentraler Quellmärkte genutzt. Hierzu zählen die Benelux-Länder, Skandinavien, das Vereinigte Königreich, die USA, Österreich, die Schweiz sowie die arabischen Länder. 

Die Marktbearbeitung innerhalb der Destination ist klar strukturiert: Die Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH fokussiert den deutschen Markt sowie – insbesondere mit Blick auf Rüdesheim am Rhein – die Niederlande und Skandinavien, während die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH insbesondere Österreich, die Schweiz, die USA und arabische Zielmärkte betreut.

Zentrale Branchenthemen im Fokus

Die Fachgespräche auf der ITB wurden durch zentrale Herausforderungen der Tourismusbranche geprägt. Nachhaltigkeit, Mobilität, Qualitätssicherung und Fachkräftesicherung bildeten Schwerpunkte. Ergänzend wurden Fachgespräche zur Digitalisierung, zum Einsatz von KI-Tools sowie zur Optimierung der Datenpflege geführt, die ebenfalls als wichtige Themen für die künftige Angebots- und Produktentwicklung gelten. Naturerlebnisse, kulinarische Angebote sowie Weinerlebnis- und Kulturthemen bestätigten sich als weiterhin relevante Nachfrageimpulse.

Während Wiesbaden als etablierte Kongress-Stadt gilt, positioniert sich der Rheingau verstärkt als Ort für kleinere hochwertige Veranstaltungen.

Die ITB bleibt damit ein unverzichtbares Instrument, um im internationalen Wettbewerb sichtbar zu bleiben, Marktpotenziale frühzeitig zu erkennen und die Positionierung von WIESBADEN RHEINGAU als hochwertige Kultur, Genuss- und Veranstaltungsdestination nachhaltig zu festigen.

Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH

Impulse für die strategische Weiterentwicklung

Die ITB bot der Destination wichtige Orientierung für die Weiterentwicklung ihrer zukünftigen Strategie. Beide Organisationen – sowohl die RTKT als auch die WICM - arbeiten derzeit an der neuen strategischen Ausgestaltung des Tourismusmarketing für die Destination. Internationale Trends, nachhaltige zielgruppenkonforme Angebotsentwicklung sowie veränderte Reisegewohnheiten flossen in den fachlichen Austausch ein. Die enge Abstimmung mit Partnerinnen und Partnern der Markenfamilie Hessen stärkt die gemeinsame Ausrichtung im internationalen Wettbewerb.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der kulturellen Vorschau für Wiesbaden: Die Einzelausstellung des österreichischen Künstlers Wolfgang Hollegha im Museum Reinhard Ernst, die Ausstellung „Die Blauen Reiterinnen“ im Museum Wiesbaden sowie die Internationalen Maifestspiele bilden im Jahr 2026 kulturelle Höhepunkte. Ergänzt wird das Programm durch die Bauhaus-Ausstellung Christian Dell im „sam – Stadtmuseum am Markt“.

Kulinarik und Nachfrageimpulse

Die Destination WIESBADEN RHEIGNAU präsentierte sich auch kulinarisch unter anderem durch eine Sektverkostung von Schloss Henkell am Messestand und dem Ausschank Rheingauer Weine vom Weingut Kloster Eberbach beim Hessenabend. Dieser bringt die Branche in entspannter Atmosphäre traditionell am ersten Messeabend miteinander ins Gespräch. Am Info-Counter gingen zahlreiche Anfragen zu Gruppenreisen ein, darunter zu Wein-Incentives, regional-kulinarischen Angeboten sowie zum Rheingau Musik Festival.

Fazit

Die ITB 2026 hat für die Destination WIESBADEN RHEINGAU erneut ihre hohe strategische Bedeutung bestätigt. Als Premiumpartner des Landes Hessen konnte die Region ihre internationale Sichtbarkeit gezielt stärken, zentrale Märkte bearbeiten und wertvolle Impulse für die laufende strategische Weiterentwicklung aufnehmen. Insbesondere die Themen Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit, die fest im Leitbild der Destination verankert sind, sowie Digitalisierung, MICE und das wachsende Gruppensegment zeigen klare Handlungsfelder für die kommenden Jahre auf.

Die Vielzahl qualifizierter Fachgespräche, die enge Abstimmung mit Partnern der Markenfamilie Hessen und das ausgesprochen starke Interesse der Messe-Besuchenden an der Destination unterstreichen die Relevanz einer starken Präsenz auf der internationalen Leitmesse. Die Messe betont die immense Wichtigkeit einer dauerhaften Sichtbarkeit in Berlin – als zentralem Ort des tourismuspolitischen Dialogs auf Bundesebene und als internationaler Branchentreffpunkt. Für die Destination ist die ITB nicht nur ein jährlicher Termin, sondern ein klares Bekenntnis zu kontinuierlicher Präsenz, betonen Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH und Dominik Russler, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus Kultur- und Tourismus GmbH abschließend.

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